Zur Geschichte der Neuenahrer Grundschule

Kinder bei der Einschulung 1960 gegenüber des alten Schulgebäudes in der Telegrafenstraße in Bad Neuenahr

Im Jahre 1906 beschloss der Gemeinderat den Bau einer neuen Schule, zunächst für sechs Jungenklassen und eine Schuldienerwohnung an der Weststraße. Viele Jahrzehnte diente diese Schule den Grundschülern von Bad Neuenahr als Gebäude.

"Bad Neuenahr hat seine neue Volksschule - Ein gediegener, formschöner und zweckmäßiger Schulbau ist für unsere Jugend und die kommende Generation fertiggestellt."- so die Überschrift aus der Bad Neuenahrer Chronik vom 10. Juli 1964.
Diese neue Volksschule in der Weststraße 27 wurde von dem Neuenahrer Architekten Erich Steinborn geplant. Der letzte Bürgermeister der damals noch selbstständigen Stadt Bad Neuenahr ,lobte bei der Übergabe der Schule die Großzügigkeit des Raumangebotes und die Modernität der Gestaltung.

Im Zuge der Reform der Volksschulen Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre kam es zur Gründung so genannter Grundschulen und Hauptschulen. Die alte Volksschule an der Weststraße wurde ab dem 15.12.1970 unter der Leitung von Rektor Josef Müller zur eigenständigen Grundschule Bad Neuenahr. Nach der Zusammenlegung der Hauptschule Bad Neuenahr und Ahrweiler im Schulgebäude an der Sankt Piusstraße zog die Grundschule Bad Neuenahr 1989 komplett in das nun zur Verfügung stehende Gebäude an der Weststraße 27, die bis heute Heimstatt der Grundschulkinder ist.


Die Grundschule wurde nachfolgend geleitet von: Anneliese Kischewski, Karl Hartwig, Klaus Kerber und Hubert Rieck.